Vielfalt schafft Vielfalt

Lebensraum Obstwiese

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Mehr als 4.000 Tierarten können dort vorkommen. Baumkronen
werden zum Brüten genutzt. Von den Blättern ernähren sich Insekten, die wiederum von Vögeln gefressen werden. In Höhlen und großen Astlöchern nisten Meisen, Spechte und Fledermäuse.

 

Lebensraum Teich

Kleingewässer weisen eine besonders große biologische Vielfalt auf. Größe, Form, Tiefe, Uferbewuchs, Wasserqualität und Wetterverhältnisse sorgen jeweils für ein ganz eigenes Ökosystem mit einer ganz bestimmten Pflanzen- und Tierwelt.
Schon ein einziger Tropfen Teichwasser enthält unzählige Lebewesen.

 

Lebensraum Lichtwasserteich

Flache Tümpel gab es früher häufiger in der Kulturlandschaft, besonders in Flussauen. Die Tiefe beträgt kaum mehr als 30 Zentimeter. So erreicht erstens
viel Sonnenlicht den Teichgrund und zweitens erwärmt sich das Wasser vergleichsweise schnell. Beides gefällt
bestimmten Pflanzenarten, seltenen Amphibien und Insekten.

Lebensraum Hecke

Hecken und Feldgehölze sind wertvolle Lebensräume. Dort tummeln sich mehr als 1.000 Tierarten. Igel, Feldhase und
Spitzmaus und andere Säugetiere genießen den Schutz und die Deckung vor Feinden und dem Wetter. Eulen, Neuntöter oder Bussard nutzen die Spitzen der  Bäume und Sträucher als Sitzwarten mit freiem Ausblick. Vögel, Kleinsäuger
und viele Insekten finden reichlich Nahrung.

Lebensraum Steinhaufen

Für Landwirte sind sie lästig: Feldsteine, die auf den Äckern auftauchen und mühsam abgelesen werden müssen.
Lesesteine heißen diese Steine deshalb auch. Sie wurden in der Eiszeit von den Gletschern aus Skandinavien herantrans- portiert. Bauern schichten sie zu Haufen, Wällen oder Trockenmauern. Das ist ein Glück für die Natur, denn Feldsteinhaufen sind faszinierende Lebensräume.

Lebensraum Heide

Alle Heideflächen waren ursprünglich Wälder. Ab dem 11. Jahrhundert wurden die Bäume in großem Stil gefällt, um sie als Bau- oder Brennholz zu verwenden. Die entstandenen Grünflächen wurden beweidet, die oberste Bodenschicht abgetragen (abgeplaggt). So wuschen die Nährstoffe aus den ohnehin schon kargen Böden aus. Heide, Birken und Wacholder waren die einzigen Pionierpflanzen, die darauf Fuß fassen konnten.

Lebensraum Sumpfsenke

Unsere Sumpfsenke hat einen nährstoff- reichen Lehmboden. Er verzögert das
Versickern des Wassers. Da kein Zugang zum Grundwasser besteht, schwankt der Wasserstand. Pflanzen, die sich ganz unten entwickeln, können auf Höhe des Wasserspiegels oder auch ca. 10 cm darunter leben. Zu den typischen Vertre- tern dieser Zone gehören die Sumpf- dotterblume, die Sumpfkalla und der
Blutweiderich.

Lebensraum Hochmoor

Letztlich ist ein Moor eine zugewachsene Wasserfläche. In einem Hochmoor besteht keine Verbindung zum  Grund- wasser. Pflanzen beziehen ihre Wasser- versorgung allein aus dem nährstoffar- men Regenwasser. Solche extremen Bedingungen ertragen nur wenige Organismen. Das sind hauptsächlich Torfmoose. Diese Spezialisten haben
keine Wurzeln und können endlos in die Höhe wachsen.

Lebensraum Sandmagerrasen

Zu den faszinierendsten und besonders gefährdeten Lebensräumen unserer Heimat zählen die Sandmagerrasen. Im Bereich der Lüneburger Heide finden sich Niedersachsens größte Flächen dieses besonderen Lebensraums. Der Boden ist sandig, trocken und nährstoffarm. Pflanzen und Tiere, die hier leben, sind wahre Asketen und müssen als Hunger- künstler und Wassersparer den kargen Lebensbedingungen auf Sand trotzen.

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